Im Gespräch

«Online können wir den Erstkontakt viel besser führen als in Papierform.»

StiftungSchweiz: Herr Häner, weshalb wollen Sie in Ihrer Stiftung die Entgegennahme und Bearbeitung von Gesuchen neu organisieren?

Bisher nahm Pro Patria Gesuche nur in Papierform an. Bei der steigenden Menge an eintreffenden Gesuchen führte dies in zweifacher Hinsicht zu Problemen: Vergabungen werden an den Stiftungsratssitzungen beschlossen, was beim bisherigen, analogen Handling zu erheblichem Zeitaufwand bei der Aufbereitung für den Versand der Gesuche in Papierform an den Stiftungsrat führte. Die Gesuche werden anschliessend zur weiteren Bearbeitung oder Ablage archiviert. Die steigende Menge an Papier führt zu Platzproblemen.

Sie wollen den Erstkontakt ausschliesslich online abwickeln. Worin liegen die Vorteile?

Pro Patria kann den Erstkontakt viel besser führen und die Antragstellenden anleiten, ganz konkret nur diejenigen Angaben zu ihrem Projekt zu kommunizieren, die für die Vergabe von Geldern für Pro Patria wichtig sind. Durch die virtuelle Erfassung entfällt für unsere Mitarbeitenden der Aufwand der Erfassung im bisherigen System.

Die Stiftung Pro Patria macht mit beim gerade anlaufenden Pilotversuch des neuen Online Gesuchsystems von StiftungSchweiz. Was ver- sprechen Sie sich davon?

Wir hoffen, dank dem Online Gesuchsystem von StiftungSchweiz von Anfang an bei der Virtualisierung keine Fehler zu machen. Dies gilt nicht nur für das Meistern der technischen Voraussetzungen, sondern auch für die Konzeption eines für unsere Stiftung idealen Prozesses bei der Entgegennahme, Abwicklung und Archivierung der Gesuche.

Andreas Häner, Geschäftsführer der Förderstiftung Pro Patria, spricht darüber, wie er sein Gesuchswesen neu organisieren möchte.