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Transparenz geben und erhalten – Klare Sicht in der Vermögensverwaltung von Stiftungen

von Dr. Hansjörg Schmidt, Leiter Stiftungen, Key Clients, Zürcher Kantonalbank

Schweizer Stiftungen sehen sich zunehmenden Transparenzanforderungen gegenüber. Interesse an weitgehender Transparenz haben vor allem die potenziell Begünstigten sowie Gesetzgeber, Regulierungs- und Steuerbehörden. Mit zunehmender Bedeutung des Stiftungssektors sind dazu auch Öffentlichkeit und Medien vermehrt an Arbeit und Funktion von Schweizer Stiftungen interessiert. Mit der Einhaltung des «Swiss Foundation Code» haben sich zudem viele Stiftungen selbst ein hohes Mass an Transparenz verordnet.

 

Transparenz schafft Vertrauen

Für umfassende Transparenz bei den verwalteten Vermögen gilt es eine Vielzahl von Fragen zu beantworten: Wie ist die konkrete Struktur der Anlagen, d.h. in welchen Branchen, Regionen und Produkten ist das Vermögen investiert? Welche Risiken werden eingegangen, wie stark kann dabei der Vermögenswert schwanken und mit welchen Verlusten muss im Extremfall gerechnet werden? Welche Rendite wird mit den jeweiligen Anlagen erzielt? Wie vergleicht sich diese Performance mit der Marktentwicklung? Wie hoch sind die gesamten Kosten, die im Zusammenhang mit der Verwaltung des Vermögens entstehen?

Asset Manager haben in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, vergleichbare Informationen zu generieren und Standards für ihre Bereitstellung zu entwickeln.

 

Performancevergleiche international vereinheitlicht

Die wichtigste Kennzahl für Investoren ist die Performance der Anlagen. In der Messung der Performance von Portfolios und Anlageinstrumenten haben sich internationale Standards etabliert. Wichtig für die Transparenz ist, dass immer Gleiches mit Gleichem verglichen wird, insbesondere ob es sich um eine Brutto- oder eine Netto-Kalkulation handelt.

 

Keine Chance ohne Risiko

Entscheidend aus Anlegersicht ist aber auch, mit welchem Anlagerisiko die erzielte oder angestrebte Performance einhergeht. Fast immer ist die Erhöhung einer erwarteten Performance auch mit einem höheren Risiko verbunden. Um eine Performance richtig einzuschätzen, braucht es deshalb zwingend die gleichzeitige Ausweisung des Risikos.

Potenzial bei Standardisierung von Nachhaltigkeit

Anspruchsvoll ist der Bereich der Nachhaltigkeit von Anlagen. Der «Swiss Foundation Code» spricht sich zwar dafür aus, dass Vermögensanlagen nachhaltig gestaltet werden sollen. Doch ist die Standardisierung hier weniger weit fortgeschritten. Uneinigkeit herrscht vor allem darüber, welche Faktoren zur Beurteilung von Nachhaltigkeit konkret herangezogen werden sollen und ab welcher Ausprägung ein Engagement in Frage kommt.

Immerhin, fortschrittliche Anbieter wie Swisscanto Invest haben den «Europäischen Transparenz Kodex» unterzeichnet und publizieren jeweils einen detaillierten, gut verständlichen Überblick über ihren Nachhaltigkeitsansatz.

Die fortschrittlichen Anbieter sind es auch, die bestimmte Kennzahlen zum Nachhaltigkeitsgehalt ihrer Produkte liefern können, wie z.B. den CO2-Fussabdruck. Swisscanto Invest geht hier noch einen Schritt weiter und rechnet auf Portfoliostufe einen Nachhaltigkeits-indikator, der neben ökologischen auch soziale und Governance-Indikatoren einbezieht und Portfolios so vergleichbar macht.

 

Transparenz bei den Kosten

Im wichtigen Bereich der Kostentransparenz von Anlagefonds hat sich die «Total Expense Ratio» (TER) als wichtige Vergleichszahl etabliert. Anleger können die einzelnen TER auch direkt mit der historischen und der zu erwartenden Performance eines Fonds vergleichen.

Transparent ist inzwischen die Lage bei Retrozessionen, die ein Fondsanbieter seinen Vertriebspartnern gewährt. Diese müssen in der Schweiz offengelegt werden. Noch übersichtlicher wird es, wenn von Retrozessionen grundsätzlich abgesehen wird, wie dies zum Beispiel die Zürcher Kantonalbank praktiziert.

 

Fazit

Vermögensverwalter stehen verstärkt in der Pflicht, Stiftungen ein klares und umfassendes Reporting zu liefern. Dies stützt eine positive Entwicklung, denn die erhöhte Transparenz wirkt zum Vorteil aller Stakeholder und des gesamten Stiftungssektors.

Dr. Hansjörg Schmidt, Leiter Stiftungen, Key Clients, Zürcher Kantonalbank